Volker Rausenberger

Wachstum und Lehrjahre:

1968, geboren und aufgewachsen in Hülben auf der Schwäbischen Alb und dort nach und nach verschiedenen ländlichen Akkordeonorchestern entwachsen. Erste kleinere Wettbewerbserfolge als Solist und Kontakt zur studentischen Welt als Mitglied des Akkordeonorchesters an der   Universität Tübingen. Nach dem Abitur 1988-1992 Studium am Konservatorium Trossingen bei Josef Bugala, und gleichzeitiges Schnuppern an der noch weiteren Welt an der Hochschule für Musik Trossingen.
Musikalische Initiationen mit zeitgenössischer Musik durch jährliche Besuche der Donaueschinger Musiktage, mit außergewöhnlichem und einzigartigem Akkordeonspiel bei Prof. Hugo Noth, dem "Urvater" des künstlerischen
Akkordeons sowie mit der schillernden Welt des Rock, Jazz und Tango durch nächtliche Einweisungen von Kommilitonen.
Als Leiter eines Akkordeonensembles Konzertreisen nach Tschechien, Luxemburg und Italien. Erste feste Arbeitsstelle als Musikpädagoge an der Musikschule Horb sowie private Unterrichtstätigkeit in Hülben.


Beginn der Wander- und Pendeljahre:  

1993,  zweites Studium,  diesmal  am  Konservatorium  in Würzburg bei  Stefan Hussong. Wohnsitz  bleibt Trossingen. Während  dieser Zeit mehrmalige wöchentliche  Fahrten  zwischen Trossingen-Würzburg-Tübingen-Hülben durch die Rückkehr nach Tübingen und Hülben als Dirigent. Diese Rastlosigkeit schlägt sich auch nieder in Horizonterweiterungen als regelmäßiger Gasthörer im „Nebenbeistudium" an der Hochschule für Musik Trossingen in Akkordeonmethodik, Musikwissenschaft und Phonetik.
Einer der Höhepunkte der Studienzeit ist die mehrmalige Teilnahme an der Sommerakademie Mozarteum in Salzburg. Dort einschneidend prägende musikalische Begegnungen, Erlebnisse und Erleuchtungen mit und durch Peter Härtling, Hartmut Höll, Mitsuko Shirai, György Kurtag, Walter Levin, Kim Kashkashian, György Ligeti, Sofia Gubaidulina u.a.
Ausgedehnte Kammermusik- und Konzerttätigkeit mit der Cellistin Birgit Spanhel, verschiedene Meisterkurse u.a. bei Toshio Hosokawa, Iwan Kowal, Mie Miki, Joseph Macerollo.
1998 Preisträger des int. Gaudeamus Wettbewerbs für zeitgenössische Musik Rotterdam. Dreimonatiger eigenfinanzierter und selbstorganisierter Studienaufenthalt in Toronto bei Joseph Macerollo inklusive mehrwöchigem Aufenthalt in New York u.a. als Strassenmusiker.


Wanderjahre mit festem Wohnsitz:

2000, Umzug nach Freiburg und Beginn der Tätigkeit an der Musikschule Freiburg sowie als Lehrbeauftragter für Akkordeon an der PH Freiburg. Als Solist und Mitglied in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen Zusammenarbeit mit Komponisten wie Volker Heyn, Christian Billian, Juliane Klein, Uros Rojko, Alistair Zaldua . Dabei zahlreiche Uraufführungen. Abschied von den geographischen Wanderjahren und von Hülben, Tübingen, Horb und Trossingen. Ausgedehnte Tätigkeit als Dozent von Fortbildungen zu akkordeon-methodischen Themen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Juror in verschiedenen Wettbewerben und Landesvorsitzender Baden-Württemberg des DALV (Deutscher Akkordeonlehrerverband).
Musikpädagogische Forschungsprojekte über Neue Musik mit Kindern sowie Klassenmusizieren mit Akkordeon gemeinsam mit Christian Billian. Gemeinsames Entwickeln einer bewegungsorientierten Instrumentalpädagogik mit den Schwerpunkten Neurologie, Entwicklungspsychologie und Bewegungslehre aus dem Sport. Daraus folgend Gründung eines eigenen Musikverlages sowie ausgedehnte Fortbildungstätigkeit als Dozent in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.


Freiburger Akkordeon Orchester:

Ab 2011 musikalischer Leiter und Dirigent des Freiburger Akkordeon Orchesters, welches sich in dieser Zeit ein stilistisch und klanglich weitgefächertes Repertoire von über 80 Werken erarbeitet und sich zu einem der innovativsten Klangkörper der Akkordeonszene entwickelt. Durch Auftritte beim Tamburi Mundi Festival u.a. mit Murat Coskun, dem Jazzfestival Freiburg mit M.Daneck (Drums), M. Stich (Sax), J. Welander (Tuba) und bei der ZMF-Gala 2013 mit Michel Godard ist das Freiburger Akkordeon Orchester inzwischen auch einem größeren Publikum ein Begriff.
2014, Verleihung des ZMF Preises. Auftritte beim Mehrklangfestival für Neue Musik, dem Zeltmusikfestival, beim
Landesturnfest. Insgesamt elf Konzerte inklusive einer kleinen Tangotournee mit der argentinischen Sängerin Josefina E.
Aymonino.

 







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